Dienstag, 24. Juli 2007

zu viel von...

Tod. Täglich, täglich, fast schon jeden Tag soll ich die Spuren vom Tod (warum ist der Tod in Deutschem eigentlich männlich??? der Tod ist doch eine Frau! Smert, tak) verfolgen.

Und ich bin nicht mal in einer Nähe vom tatsächlichen Tod, im Krieg, oder sonst wo. Obwohl - wer weiß. Der Tod, er ist doch überall...

Meine Begegnungen mit Tod sind aber weniger anschaulich, obwohl nicht weniger schrecktlich. Bei der Stiftung, wo ich jetzt ein Praktikum mache, muss ich ständig mit irgendwelchen Mahnmalen, Tafeln und so weiter zu tun haben, auch nur auf dem Papier, aber - die von einem Blutbad, oder Mord, oder oder oder der Millionen, der Tausenden, der einem, der, der erzählen...und das ist furchtbar. Mein netter Betreuer sagt, er sei dagegen geimpft. Sie alle dort, wahrscheinlich.

Ich will aber mich nicht dagegen impfen lassen! Wie es ganz schön bei Iren Rosdobudko gesagt wurde: Eins der drei Messer, die Du besitzt, soll ganz klein sein, und im Herzen stecken - damit Du nie aufhörst zu fühlen.

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