Hab mir gerade den Album eines SS-Offiziers angeschaut, aus Auschwitz. Er fotografierte aber nicht den Auschwitz, den man kennt, sondern ihre Freizeit, Freizeit von Tätern, also, wie wir das heute sagen würden.
Bin tief beeindrückt. Diese Leute, die töten, foltern, und sw erscheinen in ihrer Freizeit als ganz normale Menschen. Umso schektlicher ihre Taten. Das Schrecktliche hat das menschliche Gesicht...
ich verusche es mit vorzustellen, wer sie waren. kann es nicht begreifen. sie waren also ganz normale Menschen, die den Auschwitz mitgemacht haben. haben sie sich mal etwas gefragt? oder schine ihnen dass sie alles richtig machen. aber wenn da so viele mitgemacht haben, wie stark soll da dieser gemeinschaftliche...(was??) sein?
ok. wirtschaftliche krise, bla bla, die mehrheit glaubt Hitler, und die massen wie eingetäubt gehen, stehen hinter ihm. Das Volk, das sich auch was fragt, und was mitbekommt, ok.
Aber die Täter selbst? oder hatte der Nitzsche recht, als er vermutete, dass in dem Menschen vor allem von geburt an das Böse überwiegt? und dieses Böse ist dann einfach mit der NS-Zeit rausgekommen?
hier kann man die photos anschauen:
http://www.ushmm.org/research/collections/highlights/auschwitz/auschwitz_album/
Posts mit dem Label Nationalismus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Nationalismus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Samstag, 22. September 2007
Dienstag, 31. Juli 2007
Alles Quatsch, das sage ich Euch!
Dieses Wochenende war ziemlich komisch. Ziemlich Russisch. Und ziemlich Glücklich. Ja, vor allem das Letzte.
Nun muss man sagen, dass die Spannbreite vom "russischen" was Sascha und ich zusammen gemacht haben war auch ziemlich breit - Diplomarbeiten von Studenten der Moskauer Film-Akademie, Russen-Disko, Tarkowskis "Andrej Rublyow" und viel Wodka. Mmm..., nee, Quatsch - nicht viel, SEHR viel Wodka.
Aber.
Eins soll ich unbedingt davon festhalten. Diese Stimmung auf dem Russendisko. Ich ging dahin um zu lästern. Ehrlich.
Nu, wer geht schon zu RUSSISCHEM Disko in Berlin?
Also ich war dort zum ersten mal.
Und der Kaminer (russischer Schriftsteller, der in Berlin lebt und schreibt und der da als DJ war) hat mich einfach "aufgeräumt". Also total mitgenommen, mit der Seele, dem Vernunft und allem. Das erste waren die Zeichentrickfilme, die sie dort während ganzen Disko gezeigt haben. Das war Kerrols "Alisa", dann der Film über "Popugaj, Udaw, Obesjanku i Slonenka", usw. das war toll. Das hatte einfach den Schlüssel zu meiner Seele, und dem Verstand gefunden. Dem Verstand, der über Russen lachen wollte.
Und dann - es gab da keine RUSSEN. Keine Ukrainer. Es gab da einfach UNS, verdammt, das muss man feststellen. Und, mit gemeinsamer Vergangenheit, die zu russischer, ukrainischer und sogar deutscher Musik (Moskau, Moskau, Schmeiß die Gläser an die Wand!) getanzt, gesprungen, gelacht und verrückt waren.
Vor allem das "Moskau" Lied war ein Erkenntnislied, nach dem ich ALLES verstanden habe. Da, wo ich zugesehen habe, wir wir alle - Sascha, ich, alle dort in einem Kreis mit den Armen auf den Schultern der anderen getanzt haben, habe ich plötzlich verstanden, wie blöd der ganze Hass meiner Nationalisten zu den Russen ist. Und das Politik gar nichts mit einfachen normalen Menschen zu tun hat.
Ja, wir sind verschiedene Völker, haben verschiedene Staaten, und es soll auch so sein, und bleiben, aber wir sind in unser tiefem Innerem uns ähnlich, was da alle nicht sagen.
Und - obwohl Werka Serdyutschka für seine "Russia Good Bye" Worte in Eurovision Lied in offizieller Russland verboten wird, - wenn man seine Lieder in Berlin auf einem Russen-Disko anmacht dann tanzen alle genau so verrückt, wie früher.
Ja, ich lebe immer noch zwischen Hass und Liebe zu Russland. Ich will auch auf keinen Fall sagen, dass ich russische Politik oder Präsidenten unterstütze. Aber ich will, zum Beispiel, sehr nach Moskau fahren. Da da meine Bruder leben. Da meine Mutti mir viel faszinierendes von dieser bestimmt sehr schönen Stadt erzählt hat. Und weil Moskau so rasch wächst und interessant ist. Davon entkommst Du nicht - fast jeder von Ukrainern hat Verwandte, Freunde in Russland. Um so blöder die ganzen nationalistischen "Haßsprüche" gegen einfachem russischem Volk.
Nun muss man sagen, dass die Spannbreite vom "russischen" was Sascha und ich zusammen gemacht haben war auch ziemlich breit - Diplomarbeiten von Studenten der Moskauer Film-Akademie, Russen-Disko, Tarkowskis "Andrej Rublyow" und viel Wodka. Mmm..., nee, Quatsch - nicht viel, SEHR viel Wodka.
Aber.
Eins soll ich unbedingt davon festhalten. Diese Stimmung auf dem Russendisko. Ich ging dahin um zu lästern. Ehrlich.
Nu, wer geht schon zu RUSSISCHEM Disko in Berlin?
Also ich war dort zum ersten mal.
Und der Kaminer (russischer Schriftsteller, der in Berlin lebt und schreibt und der da als DJ war) hat mich einfach "aufgeräumt". Also total mitgenommen, mit der Seele, dem Vernunft und allem. Das erste waren die Zeichentrickfilme, die sie dort während ganzen Disko gezeigt haben. Das war Kerrols "Alisa", dann der Film über "Popugaj, Udaw, Obesjanku i Slonenka", usw. das war toll. Das hatte einfach den Schlüssel zu meiner Seele, und dem Verstand gefunden. Dem Verstand, der über Russen lachen wollte.
Und dann - es gab da keine RUSSEN. Keine Ukrainer. Es gab da einfach UNS, verdammt, das muss man feststellen. Und, mit gemeinsamer Vergangenheit, die zu russischer, ukrainischer und sogar deutscher Musik (Moskau, Moskau, Schmeiß die Gläser an die Wand!) getanzt, gesprungen, gelacht und verrückt waren.
Vor allem das "Moskau" Lied war ein Erkenntnislied, nach dem ich ALLES verstanden habe. Da, wo ich zugesehen habe, wir wir alle - Sascha, ich, alle dort in einem Kreis mit den Armen auf den Schultern der anderen getanzt haben, habe ich plötzlich verstanden, wie blöd der ganze Hass meiner Nationalisten zu den Russen ist. Und das Politik gar nichts mit einfachen normalen Menschen zu tun hat.
Ja, wir sind verschiedene Völker, haben verschiedene Staaten, und es soll auch so sein, und bleiben, aber wir sind in unser tiefem Innerem uns ähnlich, was da alle nicht sagen.
Und - obwohl Werka Serdyutschka für seine "Russia Good Bye" Worte in Eurovision Lied in offizieller Russland verboten wird, - wenn man seine Lieder in Berlin auf einem Russen-Disko anmacht dann tanzen alle genau so verrückt, wie früher.
Ja, ich lebe immer noch zwischen Hass und Liebe zu Russland. Ich will auch auf keinen Fall sagen, dass ich russische Politik oder Präsidenten unterstütze. Aber ich will, zum Beispiel, sehr nach Moskau fahren. Da da meine Bruder leben. Da meine Mutti mir viel faszinierendes von dieser bestimmt sehr schönen Stadt erzählt hat. Und weil Moskau so rasch wächst und interessant ist. Davon entkommst Du nicht - fast jeder von Ukrainern hat Verwandte, Freunde in Russland. Um so blöder die ganzen nationalistischen "Haßsprüche" gegen einfachem russischem Volk.
Labels:
Erkenntnis,
Glücklich,
Moskau,
Nationalismus,
Russland,
UA--RU,
Ukraine
Dienstag, 24. Juli 2007
Nationalismus II - Olena Teliga
Olena Teliga (http://1000years.uazone.net/o_teliha.htm) war eine ukrainische Schriftstellerin, die sehr jung in Babyj Jar in Kiew erschossen wurde. Eine talentierte Person, Literaturkritiker, Publizistin, die viel für die ukrainische Kultur gemacht hat. Teliga war mit Donzow zusammen, ob lange, das weiß ich nicht. Mit dem Dmytro Donzow, der als "geistiger Vater" für ukrainischen Nationalismus gilt. Und Teliga ist jetzt seit 2007 auf einer 2 hrywnya Münze in der Ukraine zu sehen. Dabei war sie eine Nazionalistin.
Ich frage mich, was die Ostukraine dazu sagt. Die Ostukraine, die immer noch mit einer anderen Geschichteauffassung lebt. Glaube ich.
Und - ist das nicht ein ÜBERWICHTIGES Zeichen der Regierung, für ihre Haltung zu Geschichte, UND VOR ALLEM
Hilft es der Geschichtsaufarbeitung? Ja? Nein? Ist es nicht zu früh?
Aber die Aufarbeitung ist doch auch mit dem verbunden, dass man ein neues Geschichtsbild, oder ein verändertes Bild entwirft. Für die neue Generation natürlich.
Also der junge Mann aus Donezk, der auf meinem letzten ukrainischen Stammtisch war, der ist noch ziemlich weit von dem entfernt ein neues Geschichtsbild zu haben. Und - was heißt neues? Wer sagt, was richtig ist?
Obwohl ich natürlich für Teliga bin. Wobei nicht für Nazionalisten. Schon wieder diese Kluft.
Ich frage mich, was die Ostukraine dazu sagt. Die Ostukraine, die immer noch mit einer anderen Geschichteauffassung lebt. Glaube ich.
Und - ist das nicht ein ÜBERWICHTIGES Zeichen der Regierung, für ihre Haltung zu Geschichte, UND VOR ALLEM
Hilft es der Geschichtsaufarbeitung? Ja? Nein? Ist es nicht zu früh?
Aber die Aufarbeitung ist doch auch mit dem verbunden, dass man ein neues Geschichtsbild, oder ein verändertes Bild entwirft. Für die neue Generation natürlich.
Also der junge Mann aus Donezk, der auf meinem letzten ukrainischen Stammtisch war, der ist noch ziemlich weit von dem entfernt ein neues Geschichtsbild zu haben. Und - was heißt neues? Wer sagt, was richtig ist?
Obwohl ich natürlich für Teliga bin. Wobei nicht für Nazionalisten. Schon wieder diese Kluft.
Nationalismus
Nun ja, Nationalismus. Es ist so schwer zu beschreiben, obwohl mir ganz klar ist, warum ich damit ein Problem habe.
Als Ukrainerin habe ich warscheinlich ein wenig anderen Blickwinkel auf solche "nazionalistische Leute". Ich will damit nicht sagen, das ich Mord oder ihre Sprüche über die "weiße Rasse" und die Ukraine für die Ukrainer gerechtfertige, nein, auf keinen Fall. Aber was soll man bitteschön mit der Tatsache machen, dass unsere Helden, die wir haben (ok, die ein Teil der Gesellschaft als Helden bezeichnet) nazionalisten waren, und ehrlich um die ukrainische Sache gekämpft haben? Zeitungen herausgegeben, Bücher, anderes unterstützt, usw. Und wie bitteschön ist es zu verstehen, dass in der heutigen Ukraine sind es meistens Nazionalisten, verdammt, die mit guten Sachen kommen? Ja, auch mit schlechten. Aber wir soll man es trennen? Dass sie für einen Ukrainer stehen, der irgendwo in Nowosibirsk von Rußen dafür angeklagt war, dass er Rußen "Moskali" genannt hat. Oder dass sie die ukrainische Kultur, vor allem Sprache - unterstzützen? Genau so - was soll man mit "Cholodnyj Jar" machen, einer "Republik", die in der Zentralukraine sich ziemlich organisiert gegebn Sowjeten in 1920er gewehrt hat?
Vielleicht sollte man die einfach trennen? Auf rechtsradikale und nicht radikale? Vielleicht sind die Nazionalisten nicht schlecht. Wenn sie nur Patrioten sind. Aber warum bezeichnen sie sich Nazionalisten?
Als Ukrainerin habe ich warscheinlich ein wenig anderen Blickwinkel auf solche "nazionalistische Leute". Ich will damit nicht sagen, das ich Mord oder ihre Sprüche über die "weiße Rasse" und die Ukraine für die Ukrainer gerechtfertige, nein, auf keinen Fall. Aber was soll man bitteschön mit der Tatsache machen, dass unsere Helden, die wir haben (ok, die ein Teil der Gesellschaft als Helden bezeichnet) nazionalisten waren, und ehrlich um die ukrainische Sache gekämpft haben? Zeitungen herausgegeben, Bücher, anderes unterstützt, usw. Und wie bitteschön ist es zu verstehen, dass in der heutigen Ukraine sind es meistens Nazionalisten, verdammt, die mit guten Sachen kommen? Ja, auch mit schlechten. Aber wir soll man es trennen? Dass sie für einen Ukrainer stehen, der irgendwo in Nowosibirsk von Rußen dafür angeklagt war, dass er Rußen "Moskali" genannt hat. Oder dass sie die ukrainische Kultur, vor allem Sprache - unterstzützen? Genau so - was soll man mit "Cholodnyj Jar" machen, einer "Republik", die in der Zentralukraine sich ziemlich organisiert gegebn Sowjeten in 1920er gewehrt hat?
Vielleicht sollte man die einfach trennen? Auf rechtsradikale und nicht radikale? Vielleicht sind die Nazionalisten nicht schlecht. Wenn sie nur Patrioten sind. Aber warum bezeichnen sie sich Nazionalisten?
Abonnieren
Posts (Atom)